Wie man am besten (k)eine Buchrezension schreibt

Wer eine Rezension zu einem Buch schreiben möchte, steht vor einigen Hürden, die es zu überwinden gilt. Das gilt nicht nur für die Masse des zu bewältigenden Lesestoffes, der so kondensiert werden muss, dass wichtige Inhalte nicht verloren gehen oder komplexe Sachverhalte nicht über die Maßen vereinfacht werden. Zu beachten sind generell der Aufbau dieser Textgattung, die Argumentation beim eigenen Werturteil, ein angemessener Stil und natürlich allen voran das Zielpublikum, für das die Rezension geschrieben werden soll. Dieser kurze Artikel soll veranschaulichen, wie man eine gute Buchrezension verfasst und was man im Gegenzug unbedingt vermeiden sollte.

Zunächst einmal handelt es sich bei einer Buchrezension um eine kritische Einschätzung eines Werks, dass heißt also, der eigene Standpunkt muss früher oder später klar zum Ausdruck kommen. Dafür sollte das betreffende Buch zunächst gründlich gelesen und verstanden werden, sonst kann man es nicht ansprechend kommentieren. Das Ziel einer gelungenen Rezension ist es, im Idealfall in einen Dialog und Diskurs mit dem Autor eines Werks und dessen Leser zu treten. Dazu gehört, an entsprechender Stelle Zustimmung oder Ablehnung zu äußern und Punkte des Buches auszumachen, die man als exemplarisch für seine positive wie negative Kritik empfindet. Kritisiert werden können wiederum verschiedene Punkte eines Buches, wie dessen Aufbau, das in ihm vermittelte Wissen bzw. die Qualität der Erzählung, aber auch die Wertungen und Positionen des Autors, sollte es sich nicht um fiktionale Literatur handeln.

Typischerweise sind Rezensionen eher kurz gehalten, übersteigen also in Zeitschriften oder Zeitungen nicht die Obergrenze von 1000 Wörtern, sofern es nicht andere Vorgaben des Herausgebers gibt. So oder so müssen sie präzise verfasst sein, also sollte man schnell auf den Punkt kommen. Auch wenn Rezensionen sich natürlich abhängig von der Art des Buches, des eigenen Stils oder Zielpublikums unterscheiden können, teilen sie durchgängig einige gemeinsame Kriterien:

  • Eine Zusammenfassung gibt dem Leser einen knappen Überblick über den Inhalt des Buches. Das umfasst eine einschlägige Beschreibung des behandelten Themas oder literarischen Sujets.
  • Eine Rezension bietet eine kritische Beurteilung des Inhalts. Das schließt Hinweise darüber ein, was man als bemerkenswert betrachtet, ob es überzeugend dargestellt wurde, das eigene Verständnis des behandelten Themas befördert hat oder im Falle fiktionaler Literatur: ob das Thema dem literarischen Genre entsprechend erzählt wurde oder wodurch es sich von vergleichbaren Werken positiv wie negativ unterscheidet.
  • Abschließend und auf die eigentliche Analyse des Werkes folgend, äußert der Autor eine Vermutung darüber, ob es für das angesprochene Publikum lesenswert sein dürfte oder eher nicht.

Schließlich hilft es, sich von überhöhten Ansprüchen an sich selbst frei zu machen. Selten steht man mit dem Autor eines wissenschaftlichen oder literarischen Werks auf Augenhöhe, was deren Fähigkeiten und Wissen anbelangt. Doch darum geht es nicht. Wichtig ist vielmehr, seine Sichtweise, auch wenn sie aus einem natürlicherweise begrenzten Blickwinkel erfolgt, überzeugend darzulegen und einem bestimmten Publikum ansprechend zu vermitteln. Dabei ist im Ton oft Taktgefühl gefragt, weil übertrieben negative oder gar persönliche Kritik beim Leser auch schlecht ankommen kann. Denn so, wie man sich als Rezensent viel Mühe beim Verfassen einer Buchrezension gibt, so sehr hat sich auch der Autor beim Schreiben seines Buches angestrengt und Herzblut hineingesteckt. Das sollte man jederzeit honorieren.

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Die besten Bücher über Schach für Anfänger

Bei dem Brettspiel Schach handelt es sich, um eines der beliebtesten Brettspiele weltweit, die eine reichhaltige Geschichte aufweist und als Kronjuwel der Brettspiele gilt. Das Spiel wird als ein intelligentes Spiel kategorisiert und hat den Ruf viel Köpfchen zu erfordern.

Selbst als richtige Sportart hat sich das Spiel seit vielen Jahrzehnten eine große Fangemeinde erarbeitet und war im Jahre 2015 auch Thema des erfolgreichen Hollywood-Films “Pawn of Sacrifice”, welches sehr gut zum Ausdruck brachte, wie intensiv professionelle Spieler das Schachspiel erleben.

Nicht nur für erfahrene Spieler hat das Brettspiel einen besonderen Reiz, sondern zieht auch Anfänger jedes Mal aufs Neue an. Da es sich bei Schach jedoch um ein Spiel mit reichhaltigen Regelwerk handelt, ist es nicht immer leicht, einen einfachen Einstieg in die Materie zu finden. Darüber hinaus gibt es Unmengen an weiteren Schachstrategien, die es zusätzlich erschweren von einem Tag auf den anderen, das Konzept zu beherrschen.

Wie bei vielen neuen Themenbereichen bietet es sich für Neulinge an, sich mit der passenden Literatur ein Bild der Materie zu verschaffen. Weltweit wurden über die Jahre hinweg zahlreiche Bücher über das Schachspiel von Experten verfasst und auch in der deutschen Sprache gibt es sehr viele gute literarische Werke, die man sich als Lektüre heranziehen kann.

Gemäß den Kundenbewertungen von Amazon und des Buchportals “goodread” werden folgend die vier besten Bücher über Schach vorgestellt, die sich vor allem sehr gut für Anfänger des Spiels eignen. Dabei bezieht sich der Schwerpunkt auf deutschsprachige Literatur.

  • “Schach Zug um Zug” von Helmut Pfleger

Dieses Buch ist das offizielle Lehrbuch des Deutschen Schachbundes von Dr. Helmut Pfleger. Herr Dr. Pfleger ist ein Großmeister des Schachs und wurde unter anderem, durch seine zahlreichen Fernsehbeiträge bekannt. Er zählt des Weiteren zu den besten deutschen Schachspielern aller Zeiten. Dieses Buch soll vor allem als Vorbereitung auf das Bauern,- Turm,- und Königsdiplom dienen, bietet sich jedoch auch sehr gut für Anfänger des Genres an.

  • “Mein erstes Schachbuch” von Kurt Richter und Jerzy Konikowski

Bei diesem Buch handelt es sich um eines der beliebtesten deutschen Lehrbücher zum Schachspiel, das nicht nur sehr anregend und spannend geschrieben ist, sondern auch äußerst lehrreich. Die vielen Übungsaufgaben und Beispiele ermöglichen es Anfänger auf eine praxisbezogene Art und Weise, Verständnis für das Konzept zu gewinnen. Herr Richter ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch ein renommierter Schachmeister, während Herr Konikowski Trainer FIDE-Meister ist und die Erstausgabe komplett überarbeitet hat.

  • “Schach verstehen Zug um Zug” von John Nunn

John Nunn gilt als einer der erfolgreichsten Schachmeister seiner Zeit und hat sein Können in zahlreichen Turnieren und mit vielen Medaillen oftmals unter Beweis stellen können. Die übersetzte Edition seines Buchs gilt nach wie vor als eine Standardlektüre für alle, die Schach spielen lernen möchten. Anhand von dreißig echten Szenarien wird dem Leser Schritt für Schritt, die wichtigsten Aspekte des Schachspiels illustriert.

  • “Endspieltraining nicht nur für Anfänger” von Edmar Mednis

Das Endspiel gehört zweifelsfrei zu den wichtigsten Konzepten des Schachspiels und alle Experten sind sich einig, dass genügend Übung und Training in dieses investiert werden sollte. Bei diesem Buch ist besonders lobenswert, dass man anhand von Praxisbeispielen lebhaft in die Materie eingeführt wird und echte Methoden mit dem Leser geteilt werden. Autor Edmar Mednis versteht es dem Leser auf eine sehr anschauliche Art und Weise, die Kniffe des Endspiels zu erläutern.

 

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